6. November 2016

Buchrezension "I love Backen" und daraus Fürstätter Krustenbrot

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Heute habe ich Euch mal wieder ein Backbuch mitgebracht, das gut und gerne als Basisbackbuch durchgehen kann. Bereits an dieser Stelle möchte ich mich beim ZS Verlag - klick - für die Überlassung eines Exemplares herzlich bedanken!

Beim ersten Durchblättern stand für mich schon fest, womit ich das Buch testen würde. Denn das Brot lachte mich dermaßen an - ich konnte einfach nicht anders! Wenn ich Euch mein Bild zeige, werdet Ihr mich sicherlich verstehen.


Aber zurück zum  Buch - lasst uns gemeinsam einmal reinschauen!


Was schreibt der Verlag dazu?

I love Backen
Meine Lieblingsrezepte fürs ganze Jahr

Steht ein Energiebündel in der Küche und experimentiert. Vielleicht mal etwas Herzhaftes? Oder so, wie das Törtchen neulich in Paris? Die Erleuchtung folgt sogleich: Schwarzwäler-Kirsch-Torte im Glas, Schnelles Pfirsisch-Melba-Törtchen, Gugelhupf mit Matcha-Tee, Macadamia-Blondie. Jede andere Naschkatze merkt natürlich: Hier wird etwas ganz Besonderes gebacken. Und die Zutaten kommen nicht nur aus der Intuition, sondern aus der Region. Im Sommer frisch aus dem Garten, im Herbst vom Baum oder erntereif aus der Erde. Im Winter spielen Nüsse, Schokolade und Gewürze die Hauptrolle. Wer's lieber herzhaft mag, wird mit Blaukraut-Baguette und Tomaten-Ciabatta glücklich. Dazu zaubert Franzi Schweiger Küchenschätze wie gelbe Tomatenmarmelade und Zwetschgenkompott. Je nach Saison. Und damit jetzt keiner sagen kann: "Krieg ich nie hin, diese abgefahrenen Rezepte", erklärt die passionierte Profi-Konditorin die Zubereitung der sechs Grundteige Step by Step.

Hardcover, 208 Seiten
ISBN: 978-3-89883-466-7
Erscheinungsdatum: September 2016
21,99 €

Was sage ich dazu?

Das Buch ist unterteilt in

  • Ursprünge und Inspirationen
  • Mein kleines Teig-Einmaleins
  • Aus dem  Sommergarten
  • Erntezeit
  • Winterspeck
  • Meine Küchenschätze
  • Mein Back-ABC
  • Register
Die Bilder sind sehr schön und auch groß, nur leider gibt es nicht zu jedem Rezept ein Bild, was ich immer etwas schade finde. Denn ich hole mir oft Appetit beim Anschauen von Bildern.

Dafür sind die Rezepte jedoch sehr einfach und ausführlich erklärt, sodass eigentlich nichts schief gehen kann. Dafür sorgen auch kleine Extra-Tipps unter den Rezepten.

Das Buch erfindet das Backen jetzt nicht neu, aber es stellt für mich ein breit gefächertes Grundbackbuch dar. Und wie gesagt, in das Rezept von dem Fürstätter Krustenbrot habe ich mich sofort verguckt. Das MUSSTE ich ausprobieren. Und hier ist das  Rezept auch für Euch.

Ihr braucht für ein Brot von ca. 1 kg:
  • 350 g Weizenvollkornmehl
  • 200 g Roggenmehl Typ 1150
  • 16 g frische Hefe
  • 75 g flüssiger Sauerteig (selbst angesetzt oder aus dem Supermarkt)
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Korianderkörner
  • 1 EL Kümmelsamen
  • 1 EL Fenchelsamen
  • 1/2 EL Anissamen
  • 18 g feines Meersalz
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • Mehl für die Arbeitsfläche
Beide Mehlsorten in eine große Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde formen. Dort die Hefe, den Sauerteig, 150 ml lauwarmes Wasser und den Honig geben. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren und 15 Minuten ruhen lassen.

Inzwischen die Gewürze im Mörser grob zerstoßen. Ich habe sie für noch mehr Aroma vorher noch in einer Pfanne ohne Öl angeröstet. Dieser Duft!!! ♥

Die Gewürze, das Meersalz und 200 ml lauwarmes Wasser zum Vorteig geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche auch noch mal von Hand kräftig durchkneten, dann zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Nach der Gehzeit nochmals kräftig auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten. Nun könnt Ihr entweder von Hand auf einem Backblech mit Backpapier einen Laib formen oder - so wie ich - den Teig in ein ovales Gärkörbchen geben. Dieses solltet Ihr allerdings vorher gut mit Mehl ausstäuben. Der Laib muss nun nochmal 30 Minuten gehen, bis er deutlich größer geworden ist.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 220 Grad Umluft vorheizen. Das Brot aus dem Gärkörbchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech stürzen und das Blech in den Ofen schieben. Laut Rezept soll das Brot so 40 Minuten backen. Bei mir haben jedoch 30 Minuten gereicht, sonst wäre es mir persönlich zu dunkel geworden.

Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, ob das Brot fertig ist: Einfach von unten drauf klopfen. Wenn es sich hohl anhört, dann ist das Brot durch!


Eigentlich soll man nun das Brot abkühlen lassen. Okay, das hat bei mir nicht hingehauen. Das halbe Brot war schon verputzt, da war es noch lauwarm... Aber es war auch soooo lecker mit den Gewürzen und der knackigen Kruste! Das Brot habe ich definitiv nicht zum letzten Mal gebacken!!!

Die Gewürze habe ich übrigens in einem normalen Supermarkt bekommen, außer die ganzen Korianderkörner. Dafür bin ich zu einem "Gewürzbasar" nach Köln gefahren.

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure
Die Rezension schreibe ich freiwillig und ohne Vergütung nach meinem besten Wissen und Gewissen. Sie spiegelt nur meine persönliche Meinung wider.

Kommentare:

  1. super toll beschrieben,,,,macht mi neugierig

    hob no an feinen ABEND
    bis bald de BIRGIT

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    1. Dir auch einen schönen Abend liebe Birgit!

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  2. Hmmm lecker!
    und vor allem: bei "Backen" denkt glaube ich jeder zunächst an Torten, Kuchen, Plätzchen.. aber nicht unbedingt an Brot :)
    Danke für das schöne Rezept!

    Viele liebe Grüße

    Franzy

    P.S.: ich lade dich btw. herzlich ein mal bei mir vorbeizuschauen, denn ich hab ein total schönes Give-Away am laufen und freu mich über deinen Kommentar 🙂

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    1. Aber ich liebe selbst gebackenes Brot!!! Schon alleine der Duft im Haus... Ich schaue gleich mal bei Dir vorbei!

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