16. Februar 2016

Buchrezension "Brote einfach handgemacht" und daraus ein No-Knead-Bread mit Dinkel-Vollkornmehl

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Ich hatte mir ja als festen Vorsatz für dieses Jahr vorgenommen, öfter mal mein Brot selbst zu backen. Da kam die Anfrage vom Edel-Verlag - klick - genau richtig, ob ich ein Buch über "No Knead Bread" rezensieren möchte. An dieser Stelle vorab ein herzliches Dankeschön für die kostenlose Überlassung eines Exemplares. Für die Neugierigen: Das habe ich aus dem Buch ausprobiert:


Wollt Ihr mit mir in das Buch schauen??


Was schreibt der Verlag dazu?

Knusprige Kruste, perfekte Krume - diese Brotrezepte sind unvergleichlich dank der sensationellen "No-Knead-Bread-Methode". Gute Zutaten, etwas Zeit, eine ofenfeste Form mit Deckel und schon backen Sie weltmeisterliche Brote ganz ohne Kneten einfach zu Hause.

In diesem Buch finden Sie Rezepte und Tipps zu:

  • So funktioniert der Grundteig für das "No-Knead-Bread".
  • Rezepte mit verschienden Mehlsorten, mit Nüssen, Kernen, Saaten, Quinoa oder Mais
  • Spezialitäten wie Brötchen, Focaccia, Fladenbrot und Ciabatta
  • Feine Variationen mit speziellen Gewürzen und Aromen wie Salbei oder Safran, mit Früchten oder Gemüsen
Das ist wahrer Brotgenuss - einfach, handgemacht und köstlich.

Genre: Sachbuch (populärwissenschaftlich)
Erschienen: 15.02.2016
Label: Edel Books
Seiten: 120 (80 Bilder)
Formag: 25,6 x 19,5 x 1 cm
ISBN: 978-3-8419-0422-5
Autor: Kirsten Skaarup
Preis: 12,95 €

Was sage ich dazu?

Ich finde es super. Ich hätte nie gedacht, wie viele Variationen in diesem einfach Rezept stecken. Daraus werde ich definitiv noch mehr Rezepte nachbacken. Wobei einige Mehlsorten schon sehr speziell sind. So habe ich mich in ein Brot mit Grahammehl verguckt. Aber irgendwie ist Grahammehl in meiner Gegend nicht zu bekommen. Wie gut, dass es das Internet gibt. Das Mehl ist schon bestellt (und andere Mehlsorten gleich mit, damit sich die Versandkosten auch lohnen...).

Zurück zum Buch. Das Buch ist unterteilt in

  • Das beste Brot der Welt (ein Vorwort quasi)
  • Zutaten
  • Grundrezept
  • Brot mit Vollkorn und Körnern
  • Helles Brot, Nussbrot und Gewürzbrot
  • Frucht- und Gemüsebrot
  • Roggenbrot
  • Brötchen, Focaccia und Pizza
  • Register
Die Bilder sind extrem appetitlich - da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Und wirklich zu jedem Rezept gibt es auch ein Bild, was mir ja sehr wichtig ist. Tipps zu Aufstrichen findet Ihr auch. Außerdem ist immer angegeben, in welcher Form das Brot gebacken wurde. Wenn das Brot in einer kleinen Form gebacken wurde, kann man problemlos die Zutaten verdoppeln und ein größeres Brot daraus zaubern.

Da ich nun gerade auf meine Mehllieferung warte - der arme Postbote! - habe ich mich zuerst einmal ans Grundrezept gegeben, das mit Vollkornmehl angereichert und in einem gusseisernen Topf gebacken. Denn für die Brote braucht Ihr entweder einen Topf oder eine Form mit Deckel (natürlich backofenfest) oder eine Form und Alufolie. Brötchen & Co. werden in Muffinformen oder auf Backblechen gebacken.

Ihr braucht für ein Brot gebacken in einem Topf mit 24 cm Durchmesser:

  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 500 ml Wasser
  • 3 TL Salz
  • 1 TL Rohrohrzucker
  • 250 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 400 g Weizenmehl
  • etwas Mehl während der Verarbeitung
  • Öl für die Form beim Gehen
Die Hefe mit dem Salz und dem Rohrohrzucker in dem Wasser auflösen. Das Mehl dazu geben und alles mit einem Löffel vermischen. Der Teig sollte feucht aber nicht flüssig sein.

Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und bei Zimmertemperatur mindestens 12 Stunden gehen lassen. Ich mache das immer über Nacht.

Anschließend den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und den Teig von jeder Seite mit einem Spatel 4 bis 5 mal zusammenfalten.

Die Schüssel einölen und den Teig zurück geben. Zudecken und weitere 2 Stunden gehen lassen. Ja ja, ich weiß, das Brot braucht etwas mehr Zeit... :-)

Den Ofen mit dem Topf auf 250 Grad vorheizen. Ein paar Minuten warten, bis der Topf wirklich gut aufgeheizt ist. Den Topf aus dem Ofen nehmen, etwas Mehl auf dem Boden verteilen und den Teig hingeben. Den Deckel darauf geben und das Brot im geschlossenen Topf 30 Minuten backen.

Dann den Deckel entfernen und das Brot weitere 15 bis 20 Minuten goldgelb fertig backen. Vorsicht! Der Deckel ist extrem heiß. Da fing sogar mein Topflappen Feuer! 


Dieses Mal habe ich es sogar geschafft, ein Bild vom Anschnitt zu machen. Aber auch nur, weil ich das Brot gleich heiß angeschnitten habe - inzwischen ist es viel weniger geworden. Es geht doch nichts über lauwarmes Brot frisch aus dem Ofen!


Das Brot ist wirlich perfekt - schön knusprig außen und innen soooo lecker!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

Die Rezension schreibe ich freiwillig und ohne Vergütung nach meinem besten Wissen und Gewissen. Sie spiegelt nur meine persönliche Meinung wider.

Kommentare:

  1. Wow, das Brot sieht richtig gut und lecker aus.
    Ich glaube das sollte ich auch mal testen.
    Falls ich einen geeigneten Topf finde o.O
    LG♥

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  2. Hallo Anja,

    Das sieht sehr lecker aus. Die Gehzeit finde ich noch nicht mal so schlimm, aber leider besitze ich nicht so einen tollen Topf. Daher gibts bei uns nur selbstgemachtes Brot aus der Form.

    Liebe Grüße
    Nika

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    1. Meiner ist "gefunden bei Muttern". Eine Auflaufform mit Deckel geht auch. Oder eine Auflaufform mit Alufolie als Deckel.

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  3. Vielen Dank für dieses Rezept!! Da wird's bei und am Wochenende wohl nach frisch gebackenem Brot duften :-)
    Alles Liebe Babsy (die von IG mit dem Gilbert-Katzenkatz)

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    1. Oh wie schön.

      Grüße von Lyta an Gilbert! ❤

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  4. MEI des BIACHAL muas i ma merken,,,,,

    will ah scho lang mit BROT backn ANFANGEN,,,freu,,,freu,,,

    hob no an feinen ABEND
    und DANKE für de liaben WORTE bei mir
    BUSSALE bis bald de BIRGIT

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  5. Vielleicht bin ich zu blöd, aber mein Teig ist so klebrig, dass ich ihn gar nicht falten kann und in die Form habe ich ihn nur mit dem Backpapier bekommen; was mache ich falsch?

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    1. Der ist schon klebrig. Ich falte ihn immer mit einem Spachtel und nicht mit den Händen. Wenn man die Schüssel etwas einölt, rutscht der Teig recht gut in die Form. Einfach reingleiten lassen.

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    2. Der ist schon klebrig. Ich falte ihn immer mit einem Spachtel und nicht mit den Händen. Wenn man die Schüssel etwas einölt, rutscht der Teig recht gut in die Form. Einfach reingleiten lassen.

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