19. Februar 2014

Rezension: "Fotografie al dente"

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Heute darf ich Euch wieder ein neues Buch vorstellen. Und zum ersten Mal ist es kein Backbuch. Aber für einen Blog ist auch die Fotografie ein wichtiger Bestandteil - also passt das Bild ganz toll zu meinem (oder zu jedem) Blog! Danke an Franzis - klick -, die mir ein Exemplar kostenlos zur Verfügung gestellt haben!

Einen Blick ins Buch habe ich auch für Euch:









Was schreibt der Verlag dazu?

Foodfotografie, die Spaß macht und schmeckt! Bisher waren die Ansprüche an die Technik und an die fotogene Zubereitung der Gerichte so hoch gesteckt, dass die meisten Hobbyköche und -fotografen erst einmal daran scheitern mussten. Dabei geht es auch viel einfacher. Alles ohne teure Fotoausrüstung und kostspieliges Zubehör, dafür mit Improvisation und cleveren Ideen. Die Autorinnen Jana Mänz, Susan Brooks-Dammann und Corinna Gissemann zeigen leckere Gerichte und verrückte Fotoideen, die einfach nur begeistern und zum Nachmachen anregen.

Das Essen soll schöner, größer, vielfältiger und frischer aussehen.

Hier besteht die Milch nicht aus Holzleim, rohe Hähnchen werden nicht mit Farbe angepinselt. Obst und Gemüse wird nicht mit Acrylspray zum Glänzen gebracht. Alles bleibt essbar und sieht trotzdem lecker aus. Die drei Autorinnen zeigen geniale Foodfotografie mit Leidenschaft und ganz ohne schmutzige Tricks. Mit viel Liebe zum Detail  beschreiben sie, wie das Essen richtig aufs Bild kommt: angefangen von der Kamera über das gekonnte Spiel mit Licht und Schatten, Styling und Komposition bis hin zu typischen Fehlern und den entsprechenden Gegenmaßnahmen.

Feinschliff am Computer

Gewürzt und verfeinert wird dann je nach Geschmack noch am Computer. Dieses Buch zeigt 12 ausgefallene Fotoprojekte und deren Making-ofs. Mit dabei sind auch Rezept und Zutatenlisten. Guten Appetit und gutes Gelingen!

Seiten: 226
Lieferumfang: Softcover
Autor: Jana Mänz, Dr. Susan Brooks-Dammann, Corinna Gissemann
ISBN: 978-3-645-60269-3
29,95 Euro

Was sage ich dazu?

ICH LIEBE ES!!!!!! Punkt.

Okay, das alleine ist wohl etwas zu wenig. Also erkläre ich Euch noch, warum ich das Buch so mag. Zu Weihnachten gab es für die Familie eine neue Kamera (eine Samsung  NX 300 falls es Euch interessiert). Bisher habe ich mich einfach nicht an die manuelle Einstellung getraut und einen Kurs über Fotografie habe ich auch noch nicht besucht (werde ich aber sicher noch!). Mit dem Buch habe ich mich trotzdem an die manuellen Einstellungen getraut und einfach rumgespielt. Dabei kam dann z. B. dieses hier raus:
Mit unterschiedlichen Brennweiten, ISO-Einstellungen, Blenden etc...

Die Rose (selbst gemacht aus Blütenpaste) war sehr geduldig und ist nicht weggerannt bei meinem zweistündigen Versuchen. Das sind nur drei von vielen Bildern, die so entstanden sind.

Das Buch enthält sehr günstige und vielseitige Tricks. Also ab in den Biber-Baumarkt und eine Styropor-Platte gekauft als Aufheller! Es gab sogar zwei, da ich sie von der Größe her mittig durchschneiden konnte, für unter 4 Euro.

Bei meinem Schwiegervater von dem Buch geschwärmt, kramte er in seinem Keller rum und förderte ein zwar altes aber voll funktionstüchtiges Stativ zu Tage, das er mir überlassen hat. Ich musste es nur abstauben. :-) Jetzt habe ich im Baumarkt meines Vertrauens noch eine Glühbirne mit entsprechender Kelvin-Zahl bestellt (kann noch dauern...), die dann in einer alten Schreibtischlampe als Lichtquelle für die abendlichen Fotosessions dienen wird.

Mit wenig Geld entsteht so mein kleines Fotostudio. Okay, irgendwann hätte ich noch gerne ein Lichtzelt, einen Diffusor, noch mehr Hintergründe etc., aber das hat Zeit.

Im Buch wird auf verschiedene Programme zur Bildbearbeitung eingegangen. Hey, das "Lightroom" war sogar bei der Kamera dabei! Nur erschien es mir bisher viel zu kompliziert, um nur mal schnell ein Bild zu bearbeiten. Mit dem Buch habe ich in das Programm rein geschnuppert und bin angenehm überrascht, dass es doch gar nicht so kompliziert ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Obwohl ich meine Bilder nicht großartig bearbeiten möchte. Zu viel Bildbearbeitung ist in meinen Augen Schummeln. Aber kleine Korrekturen finde ich völlig in Ordnung.

Sehr schön finde ich in den Buch auch, dass Bilder mit verschiedenen Einstellungen nebeneinander gestellt werden zum direkten Vergleich. Wobei die Einstellungen angegeben sind und man nicht raten muss! Ein paar Rezepte sind auch mit drin, aber das ist für mich zweitrangig.

Momentan befindet sich das Buch immer da, wo die Kamera ist! Und das ist zur Zeit meistens in der Küche. :-) Ich schlage immer wieder nach, suche Tipps und Kniffe oder lasse mich einfach nur von den Bildern inspirieren.

Wobei mich das Cookie-Splah-Experiment vom vorletzten Bild auch sehr reizt. Wer bietet sich an, hinterher meine Küche zu wischen?? :-)

Das Buch ist eine absolute Bereicherung in meinem Küchen-Bücherregal, wo sich sonst nur Backbücher tummeln. Ich kann es jedem, der sich bei seinen Bildern weiter entwickeln möchte, nur wärmstens ans Herz legen!

Die Rezension schreibe ich freiwillig und ohne Vergütung nach meinem besten Wissen und Gewissen. Sie spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure



Kommentare:

  1. Liebe Anja, wie ich das mal toll finde. Kochbücher sind schon goldig, aber mal ein Buch über Food-Fotografie vorzustellen, einsame Spitze. Da ich selber sehr gerne schöne Fotos mache, finde ich das Thema, wie Du selber schreibst, sehr wichtig. Liebe Grüsse Roger

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    1. Danke schön - freut mich, wenn es Dir gefällt. :-)

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