28. August 2013

Nord-Ostsee-Cupcakes

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Die liebe Tortenträumerin Sandra - klick - hat zu einem Blogevent gerufen - da folge ich ihr doch von Herzen gern.


Eine kleine Vorgeschichte gehört zu meinem Rezept leider dazu...

Jedes Jahr entbrennt bei uns auf's Neue die Diskussion, wo wir hin fahren: in die Berge oder ans Meer. Um dem vorzubeugen, wechseln wir das seit einiger Zeit immer schön ab. Vorletztes Jahr Ostsee, letztes Jahr Österreich, dieses Jahr Nordsee.

Angekommen im Urlaub fühle ich mich immer, wenn man - wo auch immer - mit dem ersten Moin Moin (oder in Ostfriesland mit nur einem Moin, sonst ist man geschwätzig) begrüßt wird. An der Ostsee hat es bei meinem Männern schon fast Tradition, dass sie sich auf die Jagd bei so vielen Bäckern wie möglich nach der besten Rumkugel des Urlaubs machen. In diesem Jahr haben sie das auch an der Nordsee versucht. Aber keine Rumkugel bei keinem der vielen Bäcker weit und breit. 

Da stand ganz schnell fest, was bei uns das Urlaubsfeeling und ein Lächeln hervorzaubert. Genau: Rrrrrumkugeln! Das alleine war mir jedoch etwas zu popelig, da ich die meist aus Kuchenresten und -abschnitten mache. Also habe ich mir etwas anderes überlegt. Hier mein Ergebnis.

Nord-Ostsee-Cupcakes

Ihr braucht für 12 Stück:
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Rapsöl
  • 100 ml Milch
  • 150 g Mehl
  • 1/2 Tütchen Backpulver
  • reichlich Umdrehungen aus der Vanillemühle
  • 12 Rumkugeln (Zubereitung siehe unten)
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1 Tütchen Paradiescreme Vanille
  • 1 Becher Schmand
  • 1 Fläschchen Rumaroma

Zuerst kommen die Rumkugeln an die Reihe. Dafür kann ich Euch ein richtiges Rezept gar nicht geben. Das mache ich immer "Pi mal Daumen". Grundsätzlich werden bei mir alle Kuchenreste und -abschnitte aufgehoben und in den Tiefkühler gepackt. Die sind genau richtig für solche Sachen. Diesmal habe ich Schokokuchenreste her genommen. Diese verknete ich mit einem Löffelchen Konfitüre (als Kleber) und ordentlich Rum und/oder Rumaroma. Verlasst Euch ganz auf Euer Gefühl! Die Masse darf - ähnlich wie bei Cakepops - nicht zu trocken und nicht zu feucht sein. Es sollten sich problemlos Kugeln formen lassen. Bis zur weiteren Verwendung in Tiefkühler parken.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker sehr schaumig schlagen. Milch und Öl unterrühren. Mehl, Backpulver und Vanille mischen und unterarbeiten.

Den Teig auf 12 Förmchen verteilen. Pro Förmchen eine Rumkugel kurz bevor sie in den Ofen kommen in die Mitte setzen. Die versinken schneller als die Titanic. Hihi.

Ca. 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen, herausnehmen und abkühlen lassen.

Für die Creme das Aroma zur Sahne geben, Paradiescremepulver dazu geben und tüchtig mit dem Schneebesen schlagen. Die Masse wird durch die geringere Menge an Flüssigkeit ratzfatz fest. Einen Becher Schmand unterrühren, alles in einen Spritzbeutel geben und auf die Cupcakes spritzen.


Meine Förmchen waren etwas größer, das ergab so bei mir nur 8 Cupcakes. Aber ich fand das Streifenmuster soooo passend für die Nord-/Ostsee.


Für die Dekoration habe ich mir im Internet passende Motive herausgesucht. Eigentlich wollte ich sie auf stabileres Fotopapier drucken. Aber das war unauffindbar. Also habe ich normales Papier genommen, die Motive nach dem Drucken ausgeschnitten und einlaminiert. So werden sie sehr stabil. Hinten mit einem kleinen Stückchen Tesaband einen Zahnstocher befestigen und ab in die Cupcakes damit.  Die Muscheln stammen aus diversen Urlauben. Und irgendwie kommen jedes Mal mehr dazu.


Na? Kommt bei Euch Urlaubsfeeling auf??? Ich habe jedenfalls mein Bestes dafür gegeben.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

Kommentare:

  1. Danke für Deinen Beitrag. Ich freu mich! :-)

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  2. coole Idee mit den Rumkugeln im Cupcake !
    Ein Anschnitt-Bild hätte ich gerne gesehen ;-)

    Vanille-Paradiescreme mit Schmand verrührt nehme ich auch total gerne als Kuchenfüllung *schmatz*

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    1. Nicole, die waren schneller weg als fotografiert... Aber stell Dir einfach einen hellen Teig mit einem dunklen Kern vor!

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