18. Mai 2013

Rezension: "Whoopie Pies" und daraus Vanilletraum

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Ich habe mal wieder ein Buch, dass ich Euch vorstellen darf. Und zwar das Buch "Whoopie Pies" aus dem Thorbecke Verlag, das mir dieser kostenlos zur Verfügung gestellt hat. DANKE dafür.

Wollt Ihr rein schauen???






Was schreibt der Thorbecke-Verlag dazu?

Hannah Miles
Whoopie Pies
Freche Törtchen aus Keks & Creme
Fotos von Steve Painter
64 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7995-0233-7
EUR 12,99

Muffins und Cupcakes kennt jeder, der neueste Trend heißt Whoopie Pies! Mit cremiger Füllung und einem Guss oder einer Glasur entstehen hier freche Küchlein - die perfekte Kreuzung aus Keks und Torte. Damit sind sie ideal für die Kaffeepause, den Nachmittagstee oder Feste und Feiern.
Neben Grundrezepten, die zu eigenen Kreationen anregen, bietet dieses Buch eine Vielzahl ausgefallener Rezepte für jeden Anlass und jeden Geschmack. Bei der Dekoration sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt; so macht das Backen richtig Spaß!

Der neueste Trend aus den USA - ideal für Feste und Partys - eine ganz neue Art zu backen.

Was sage ich dazu?

Das Buch hat mit 19 x 19 cm ein eher ausgefallenes Format. Aber mir gefällt es sehr gut - mir mit meinen Backbüchern auf dem Nachttisch. Denn Nachttische sind ja meist auch nicht unendlich groß. Mit Schutzumschlägen aus Papier stehe ich immer irgendwie auf Kriegsfuß, die werden bei mir - aus welchem Grund auch immer - recht schnell unansehnlich. Umso angenehmer war ich überrascht, als ich den Umschlag abgenommen habe. Denn darunter erschien (bis auf den inneren Klappentext) noch einmal genau die gleiche Optik. Also für mich persönlich: ab mit dem Papier-Schutzumschlag!

Jedes Rezept hat ein sehr schönes großes Foto. Die Bilder sind so appetitlich, dass man gleich Hunger bekommt. Die Rezepte sind sehr vielfältig und die Zutaten finde ich auch nicht so ungewöhnlich, dass man sie nicht in jedem größeren Supermarkt bekommen kann (oder Rosenwasser halt in der Apotheke). Das Buch ist unterteilt in Einführung ♥ Klassisch ♥ Fruchtig ♥ Luxuriös ♥ Festlich ♥ Register. Die Rezepte reichen von Bananen-Karamell-Törtchen, Erdnussbutter-Himbeer-Törtchen, Eiscremetörtchen über Kürbistörtchen bis hin zu Keks-Milchcreme-Törtchen. Da sollte wirklich für jedes Leckermäulchen etwas dabei sein. Mir ist jedenfalls die Auswahl, womit ich anfangen soll, gar nicht leicht gefallen. 

Aber letztlich habe ich mich für "Vanilletraum" entschieden!

Ihr braucht für 12 Whoopies:
  • 125 g weiche Butter
  • 200 g extrafeiner Zucker
  • 1 großes Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 320 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 125 ml Buttermilch
  • 125 g saure Sahne
  • 100 ml heißes Wasser
  • 80 g weiche Butter
  • 375 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 50 ml Milch
  • 4 EL Himbeerkonfitüre
  • Puderzucker zum Bestäuben

Für den Teig Butter und Zucker 2 - 3 Minuten leicht und cremig aufschlagen. Ei und Vanilleextrakt unterschlagen. Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben, Salz, Buttermilch und saure Sahne hinzufügen.. Alles miteinander verrühren, zuletzt das heiße Wasser unterschlagen.

Mit je 1 Löffel der Masse 12 "Kleckse" auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (oder auf ein spezielles Whoopie-Blech), 10 Minuten ruhen lassen, dann 10 - 12 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze backen. Die Küchlein abkühlen lassen und das zweite Blech genauso backen.

Für die Creme Butter, Puderzucker, Vanilleextrakt und Milch 2 - 3 Minuten lang verrühren, bis die Masse leicht und cremig ist. Die Buttercreme in einen Spritzbeutel geben und auf 12 der Küchlein Rosetten aufspritzen. Je einen TL Himbeerkonfitüre auf die Buttercreme geben, ein zweites Küchlein drauf setzen und mit reichlich Puderzucker bestreuen.

♥ ♥ ♥ ♥ ♥

So weit so gut. Ich habe jetzt leider kein spezielles Whoopie-Blech. Also ab aufs Backblech mit den "Teigklecksen". 12 habe ich mich nicht getraut und mit 9 angefangen. Und das war sehr guuuuut. Denn die sind dermaßen groß geworden. Hätte ich 12 drauf gemacht, hätte man sicher nichts mehr vom Blech gesehen. Für meinen Geschmack waren die Küchlein so viel zu groß, aber ich Dussel hatte schon die beiden anderen Bleche (weil ich noch ein zweites Rezept getestet habe) vorbereitet. Also Augen zu und durch.

Die liegen auf einem ganz normalen Essteller und KEINEM Kuchenteller!!!

Beim Teig habe ich das halbe Rezept genommen. Denn 24 Whoopies (12 je Rezept) für drei Personen über Pfingsten wäre uns doch etwas zu viel gewesen. Da jetzt aber meine Küchlein gut handgroß geworden sind, wäre die halbe Menge Füllung definitiv zu wenig gewesen. Also habe ich da die im Rezept angegebenen Menge genommen und auf 6 Whoopies verteilt.

Geschmacklich waren die Whoopies sehr lecker - die Erdbeer-Sahne-Whoopies poste ich in einem zweiten Post, damit es hier nicht zu lang und unübersichtlich wird - klick. Wie gesagt, die Optik lässt etwas zu wünschen übrig ohne Whoopies-Blech. Und das war - vorweg gesagt - beim zweiten Rezept leider genauso.


Nur zum Vergleich: Es handelt sich um die Whoopies vom Titelbild des Buches!!!

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

Kommentare:

  1. Wegen der Form deiner Whoopies: Habe gestern einen tollen Beitrag gesehen wie man Whoopies macht und dafür braucht man den Teig nicht auf ein Whoopieblech geben sondern einfach in Silikon Muffinförmchen (halt nur boden bedeckt), aber so können sie nicht verrinnen und werden gleichmässig groß!
    Dein Blog ist echt klasse!

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    1. Uih, der Tipp ist super. Silikonförmchen habe ich reichlich! Danke für den Tipp und schön, dass Dir mein Blog gefällt. ♥

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