29. Dezember 2012

DIY-Tortenteller und Lebkuchenmuffins zum Zweiten

Hihi, soviel dazu, dass ich mich in diesem Jahr wahrscheinlich nicht mehr hier melden werde... Ich kann nicht anders, eins MUSS ich Euch unbedingt noch zeigen.

Am letzten Adventssamstag hat es mich noch einmal zum "Depot" verschlagen. Eigentlich wollte ich nur noch eine kleine Etagere für meine Mama kaufen... Wieso kann ich eigentlich nicht aus dem Laden rausgehen, ohne mehr zu kaufen als geplant???

Dieses Mal waren es Keramik-Tattoos, die es mir angetan hatten. Ich sah sie im Geiste schon auf meinen einfachen weißen Pizzatellern, die ich gern zu Tortenplatten umfunktioniere, da sie so schön groooß sind. Also rein in den Einkaufskorb, 4,95 Euro geht ja noch.

Zu Hause war ich beim Aufmachen sehr überrascht: es waren sogar 2 Bögen in der Tüte! Also Pizzateller ab in die Spülmaschine, damit er auch wirklich staub- und fettfrei ist. Die Tattoos schneidet man sich einzeln aus, so wie man sie haben möchte. Dann werden sie für ca. 20 Sekunden in eine Schüssel mit kaltem Wasser gelegt. Anschließend nur noch mit der Bildseite nach unten auf den Teller legen, Papier abziehen und vorsichtig trocken tupfen. Danach ist Geduld gefragt, denn der Teller (oder die Tasse, Müslischüssel etc.) muss 24 Stunden trocknen, ehe er für 30 Minuten bei 150 Grad in den Backofen wandert.

Danach soll der Teller auch ein paar Wäschen in der Spülmaschine aushalten können. Das traue ich mich aber nicht auszuprobieren und werde ihn weiter liebevoll von Hand spülen!


Damit der Teller nun nicht so leer ist, habe ich heute noch ein letztes Mal für dieses Jahr Lebkuchenmuffins - für das Rezept hier klicken - gebacken. Wir sind nämlich bei Juniors Patentante eingeladen und deren beiden Söhne freuen sich immer über bunte Deko. Außerdem hatte ich noch eine Packung Winterdeko von meinem Hausarzt, die ich dann noch um 4 weitere kleine Dekos (Zuckerstangen und Ilex) erweitert habe, damit alle 12 Muffins etwas abbekommen.


Das war jetzt aber definitiv mein letzter Post für 2012 - in 2013 geht es in alter Frische weiter! Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins neue Jahr, Glück, Gesundheit oder was Ihr Euch sonst so wünscht.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

26. Dezember 2012

Kleiner "Sweet X-Mas Table"

Frohe Weihnachten, Ihr Lieben!!!

Jetzt hört Ihr doch noch an den Feiertagen von mir. Heute kommen meine Mutter und meine Schwiegermutter jeweils mit ihren Ehemännern zum

Mittagessen        Sauerbraten mit Klößen und Apfelkompott
Kaffee                Glühweinkuchen, Käsekuchen und Plätzchen und
Abendessen       Gyrossuppe, selbstgebackenes Zwiebelbrot und
                          griechischer Brotaufstrich

Den Sweet X-Mas Table habe ich schon fotografiert und möchte Euch vor allem meinen gläsernen Tannenbaum nicht vorenthalten. Ich glaub, ich bin frisch verliebt, so gut gefällt mir der!!! Ich habe das gute Stück letzten Samstag bei Strauss entdeckt. Da er extrem reduziert war, ist er mir quasi von selbst in den Einkaufskorb gesprungen.


Beim Glühweinkuchen - klick hier - habe ich es mir einfach gemacht und einen Guss aus Puderzucker und Glühwein mit fertigen Schokobuchstaben verziert.

Das Rezept vom Käsekuchen ohne Boden habe ich auch schon gepostet - klick hier.

Okay, es ist nur ein kleiner Sweet Table - aber er kommt von Herzen. Zumal ich Rücksicht auf Diabetiker nehmen muss. Deshalb ist der Glühweinkuchen diesmal mit Dinkelmehl und weniger Zucker gebacken. Im Käsekuchen ohne Boden ist ja eh kein Mehl drin - der ist also sehr diabetikerfreundlich, wenn man dann noch den Zucker reduziert. Hier noch ein paar Detailaufnahmen. Nur wird es leider heute nicht wirklich  hell hier im Rheinland. :(

Glühweinkuchen
Käsekuchen ohne Boden

Mein gläserner Tannenbaum - die Spitze kann man
eine Etage unter der Schleife abmachen, um an
die Plätzchen zu gelangen.

Ich wünsche Euch noch einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag.


In dem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

23. Dezember 2012

Pepparkaka - schwedische Pfefferkuchen

Im Hause K. herrscht immer noch die schöne Tradition, dass K. junior für die Omas,  Opas und die Patentante die Weihnachtsgeschenke selber bastelt. So auch in diesem Jahr am gestrigen Abend. :-)

Auf dem Plan standen Tannenbäume aus Pepparkaka, den liebt K. junior, wenn wir mal ins schwedische Einrichtungshaus gehen in der Vorweihnachtszeit.

Ihr braucht dafür:

  • 2 Tassen Zucker
  • 1 Tasse dunklen Sirup (Grafschafter Goldsaft)
  • 9 Tassen Mehl (ca. 1 kg)
  • 1,5 Tassen Schlagsahne (1 Becher)
  • 350 g Butter
  • 1 TL gemahlene Nelken
  • 1,5 TL geriebenen Ingwer
  • 1,5 TL Kardamom
  • 1,5 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver

Bei uns hat die einfache Menge nicht gereicht, wir brauchten die doppelte Menge für die vielen Sterne. Die Sternausstecher waren ein 10er-Set von Wilton.

Und dann ging die Ausstecherei los! Den größten Stern hat Junior nicht genommen und vom zweitgrößten nur einen, sonst immer schön brav zwei von jeder Größe für jeden Baum. Und das waren immerhin am Ende 5 Bäume!!!

Gebacken wurden die Sterne bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 9 Minuten, je nach Dicke. 

Nach dem Auskühlen haben wir dann gemeinsam dekoriert - denn Spritzbeutel und Junior passen absolut nicht zusammen. Den obersten Stern haben wir auf der Vorder- UND Rückseite mit gelbem Fondant mittels Icing beklebt, ansonsten nur ab und zu einen kleinen weißen Tupfer aufgespritzt und großzügig am Ende Puderzucker drüber gesiebt.

Wollt Ihr Bilder??? Hier sind sie...

Während des Zusammenbaus.

Baumparade.




Jetzt kann Weihnachten kommen!!!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

19. Dezember 2012

Bratapfelkuchen

Heute kommt mal wieder Schwiegermutter mit Mann zu Besuch. Die beiden komme eigentlich alle vier bis fünf Wochen zum Haare schneiden her... Und mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass ich dann etwas Leckeres backe. Diesmal fielen mir die Überlegungen besonders schwer. Bitte nichts zu aufwändiges so mitten in der Woche. Auf Wunsch meines Mannes nicht schon wieder Cupcakes. Aber ich wollte was winterliches bzw. weihnachtliches. Nur gut, dass ich ja sooo viele Backbücher habe. Entschieden habe ich mich letztlich für einen Bratapfelkuchen von meinem Hausarzt - sehr zur Freude meines Göttergatten! Der liebt Apfelkuchen in jeder Form, dicht gefolgt von Käsekuchen in jeder erdenklichen Art und Weise.

Ihr braucht für einen Bratapfelkuchen in einer 26 cm-Springform:

  • 75 g Rosinen
  • 3 EL Rum oder Calvados
  • 200 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 75 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Wasser
  • 100 g Butter
  • 10 kleine Äpfel
  • 1 1/2 Pck. Vanillepudding-Pulver zum Kochen
  • 600 g Schlagsahne
  • 2 Eigelb
  • 50 g Zucker
  • 2 Eiweiß
  • 20 g Zucker
  • 2 EL gehobelte Mandeln

Die Rosinen mit dem Rum in ein Glas geben und durchziehen lassen. Das habe ich schon gestern gemacht. Der ganze Rum war in die Früchte gezogen. Hicks.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Aus Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Salz, Wasser und Butter einen Knetteig herstellen. Ich hab dafür nur die Hände genommen - geht ganz wunderbar und macht morgens um 7.30 Uhr erheblich weniger Lärm! Die Hälfte des Teigs auf den Boden der gefetteten Springform geben. Den Rest zu einer Rolle formen und am Rand entlang in die Springform drücken, sodass ein ca. 4 cm hoher Rand entsteht.

Die ganzen Äpfel vom Kerngehäuser befreien und schälen. Auf den Boden der Springform verteilen. Evtl. einen oder zwei Äpfel halbieren, um auch die Lücken zu füllen. Bei mir waren das 1 1/2 Äpfel. Die eingeweichten Rosinen in die Mitte der Äpfel verteilen.

500 ml Sahne in einem Topf zum Kochen bringen. Die restlichen 100 ml mit dem Puddingpulver, Zucker und Eigelb glatt rühren. Unter die aufgekochte Sahne geben (Topf von der Stelle nehmen) und dann noch einmal ganz kurz aufkochen lassen.

Den Pudding sofort über die Äpfel verteilen und auch gut in die Lücken geben. Man kann quasi zusehen, wie der Pudding immer fester wird - also besser schnell arbeiten.


Den Kuchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 30 Minuten vorbacken. In der Zwischenzeit das Eiweiß steif schlagen. Den Zucker kurz  unterschlagen. Nach Ablauf der Backzeit den Kuchen aus dem Ofen nehmen, die Oberfläche mit der Baisermasse bestreichen und mit den gehobelten Mandeln bestreuen.

Den Ofen für weitere 20 - 30 Minuten fertig backen. Die genaue Zeit kann ich gar nicht sagen, habe vergessen, die Uhr zu stellen. :( Ich habe mich dann nach dem Aussehen gerichtet und so lange gebacken, bis der Kuchen eine schöne Farbe hatte.


Mal schauen, ob er so gut schmeckt, wie er aussieht und riecht!!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

17. Dezember 2012

Darf ich vorstellen? Fritzi der Weihnachtself

Irgendwie hat es mich heute in den Fingern gejuckt, als ich bei Facebook ein Bild von einem Weihnachtselfen gesehen habe. So was wollte ich auch machen. Und er sah gar nicht so schwer aus. Aber die Tücke liegt im Detail. Die Beine wollten von der Statik nicht so wie ich. Und der große Kopf erst... Nur  lässt Frau sich davon nicht unterkriegen und versucht es weiter.

Hier das Ergebnis:


Ich bin - bis auf den Mund - eigentlich recht zufrieden. Normalerweise machen mir die Augen immer zu schaffen, aber das ging heute erstaunlich gut. Dafür eben das Schnütchen... Und ich war mal wieder zu ungeduldig. Ich hätte den Kopf erst viel später aufsetzen sollen. So ist der Körper wieder etwas zusammengesackt. Aber hey, wer sagt dass Elfen perfekt sind??? :-)




Wo er sich letzten Endes an Weihnachten wieder findet, weiß ich noch nicht. Denn meine Familie hat sich so ganz unweihnachtlich Käsekuchen gewünscht. :( Vielleicht sitzt er einfach nur gemütlich bei uns auf dem Tisch.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

16. Dezember 2012

Käsekuchen ohne Boden

Ich hatte Euch noch das Rezept für meinen bodenlosen Käsekuchen versprochen... Meine Männer und ich lieben Käsekuchen - jede Art von Käsekuchen! Aber den üblichen Mürbeteigboden essen wir alle nicht so gern. Da kam das Rezept von meinem Hausarzt Dr. Oetker für einen Käsekuchen ohne Boden genau richtig. Und es ist auch noch super einfach! Was will Frau mehr?!?

Ihr braucht dafür:

  • 6 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Schlagsahne
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. geriebene Zitronenschale (oder den Abrieb einer unbehandelten Zitrone)
  • Saft von 2 Zitronen
  • 6 Eigelb
  • 750 g Magerquark
  • 2 Pck. Vanillepudding-Pulver zum Kochen

Das Eigelb steif schlagen. Die restlichen Zutaten gut miteinander verrühren. Den Eischnee vorsichtig unterheben.

Die Teigmischung in eine 26 cm große Springform (Boden gefettet) geben, glattstreichen.

Ich backe den Kuchen dann auf der untersten Schiene im Backofen ohne Vorheizen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 70 Minuten. Denn ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Oberfläche nicht so rissig wird, wenn man Käsekuchen ohne Vorheizen backt. Danach den Ofen ausschalten, einen Holzlöffel zwischen die Tür stecken, damit die Tür einen Spalt weit offen steht und den Kuchen so auskühlen lassen.

Den Kuchen habe ich schon gefühlte 1000 mal gebacken. Gerne auch mit Obst oben drauf oder mit sehr gut abgetropften Obst wie Stachelbeeren oder Mandarinen im Teig. ;-)

Hier Bilder von Varianten:

Mit Erdbeeren auf dem Kuchen.
in Herzform
Mit Mandarinen auf dem Kuchen.
Mit Stachelbeeren im Kuchen.



 In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

14. Dezember 2012

Glühweinkuchen 4 x anders

Morgen hat mein Vater Weihnachtsfeier. "Kind, kannst Du nicht für mich backen? Sind auch nur 3 Kuchen!" Wer kann da schon nein sagen...

Aber Frau muss es sich ja nicht unnötig kompliziert machen. Also habe ich überwiegend ein Rezept für Glühweinkuchen her genommen und noch einen Käsekuchen - den poste ich auch bald.

Erst mal gebe ich Euch einen Gesamtüberblick:


Angefangen habe ich mit dem runden Kuchen für den Geburtstag meines Onkels und seiner Frau. Auch hierunter versteckt sich ein Glühweinkuchen, eingestrichen mit Zartbitterganache - KLICK - und Fondantüberzug.

Für einen runden (oder sternförmigen, oder muffinartigen...) Glühweinkuchen braucht Ihr:

  • 250 g weiche Butter oder Margarine
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 200 g Mehl
  • je 1 Messerspitze Zimt, Nelken, Muskat und Salz
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 20 g Kakaopulver
  • 50 g Schokostreusel
  • 1 Fläschen Rum-Aroma
  • 1/8 l Glühwein

Aus diesen Zutaten einen Rührteig machen. Dafür schlage ich immer zuerst Butter und Zucker schaumig, rühre einzeln die Eier unter, dann den Wein mit Aroma und zuletzt die "trockenen" Zutaten.

In meiner 24 cm-Springform hat der Kuchen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze eine Stunde gebraucht - der Stern genauso lange.



Den sternförmigen Kuchen habe ich ganz klassisch nur mit Puderzucker bestäubt.


Und da wir selber auch nicht leer ausgehen sollen für's Wochenende habe ich für uns kleine Kastenkuchen gemacht, 4 mit Ganache und vier ohne (mehr war nicht mehr übrig von der Fototorte). ;-)




In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

6. Dezember 2012

Last but not least: Elisenlebkuchen

Zuerst möchte ich Euch einen Blick auf meinen inzwischen kompletten Plätzchenteller gönnen:


Da ist alles drauf, was ich in dieser Woche an Plätzchen gebacken habe. ;-)

Ein Rezept "schulde" ich Euch noch, nämlich das für meine Elisenlebkuchen.

Ihr braucht:
  • 100 g Zitronat und Orangeat (beide Sorten beliebig gemischt)
  • 3 EL Rum
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 3 TL Lebkuchengewürz
  • 1/4 TL Backpulver
  • 20 Oblaten (mit 70 mm Durchmesser)
  • 2 Eier Gr. M
  • 150 g (Roh-) Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zartbitterschokolade

Zuerst Zitronat und Orangeat gaaaaaanz fein hacken und mit dem Rum marinieren.

Haselnüsse, Mandeln, Lebkuchengewürz und Backpulver mischen.

Die Eier mit dem Rohrzucker und dem Salz 5 Minuten lang aufschlagen, bis die Masse dickschaumig ist. Dann mit dem Teigschaber die Zitronat-Orangeat-Mischung unterrühren und dann die trockenen Zutaten.

Die Oblaten auf zwei Backbleche verteilen und mit 2 Esslöffeln den Teig in Häufchen darauf setzen - dabei einen kleinen Rand ringsum frei lassen. Dann mit feuchten Fingern die Lebkuchen mit ca. 1,5 cm Höhe formen. Jetzt muss der Teig leider mindestens eine Stunde ruhen.

Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Lebkuchen nach der Ruhezeit für ca. 20 Minuten backen. Sie müssen außen leicht gebräunt (kaum merklich) und fest sein, während sie innen noch weich und saftig sind. Der Duft in der Küche ist einfach ein Traum! Wenn bis dahin keine Weihnachtsstimmung herrschte, ist sie jetzt garantiert eingezogen!!!

Nach dem Abkühlen die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und die Lebkuchen damit bepinseln. Ich habe dann noch mit kleinen weißen Schoko-Sternen dekoriert.



In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

Schwarz-Weiß-Gebäck und zartes Mandelgebäck

Und auf zur zweiten Runde für heute - Ihr habt es bald geschafft! ;-)

Als nächstes stand bei mir Schwarz-Weiß-Gebäck auf dem Programm.

Ihr braucht dafür:
  • 50 g Zartbitterschokolade fein gerieben (und wie in jedem Jahr Adieu Daumennagel, den ich aber gefunden und rausgenommen habe)
  • 1 gestr. TL Kakaopulver
  • 1 Ei Gr. M
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL weißer Rum
  • 150 g kalte Butter
  • 100 g Zucker

Das Ei trennen und das Eiweiß beiseite stellen. Die geriebene Schokolade mit dem Kakao mischen. Aus den anderen Zutaten einen Knetteig zubereiten. Den Teig halbieren und unter eine Hälfte die Schokoladen-Kakao-Mischung kneten.

Jetzt könnte man den Teig klassisch ausrollen, streifenweise schichten, Spiralen machen. Aber dazu habe ich irgendwie nie die Lust. :( Ich habe den Teig zu je einer Platte ausgerollt, eine Platte mit Eiweiß bepinselt, die zweite draufgelegt und das Ganze dann in kleine Stücke geschnitten. Diese Stücke zu Kugeln rollen, fach drücken und schon hat man ein wunderbares Marmormuster. Quasi Schwarz-Weiß-Gebäck für Eilige. ;-)

Die flachgedrückten Kugeln auf Backbleche mit Backpapier geben und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 10 Minuten backen.


Das zarte Mandelgebäck begeistert mich total - habe ich zum ersten Mal ausprobiert.

Ihr braucht dafür:
  • 375 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Tropfen Bittermandelaroma (ich hab etwas mehr genommen)
  • abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
  • 1 Ei Gr. M
  • 250 g Butter
  • 100 g gehobelte Mandeln
  • 175 g Zartitterschokolade
  • 1 EL Speiseöl

Die Zartbitterschokolade und das Speiseöl braucht Ihr erst hinterher für den Guss - könnt Ihr also erst mal getrost beiseite stellen.

Aus den restlichen Zutaten habe ich mal wieder per Hand einen Knetteig geformt. Diesen dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Platte von ca. 14 x 22 cm ausrollen und dann für mindestens zwei Stunden kühl stellen. Diesmal lag der Teig auch wirklich im Kühlschrank und nicht im Tiefkühler. :-)

Nach der Kühlzeit die Platte in 4 Streifen zu je ca. 3,5 cm schneiden. Diese Streifen dann in ca. 1 cm breite Stücke schneiden und mit einer Schnittfläche nach unten auf Bachbleche legen. Wundert Euch nicht, der Teig läuft noch auseinander.

Die Stückchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 12 Minuten backen.

Wenn das Gebäck abgekühlt ist, die Schokolade mit dem Öl im Wasserbad erhitzen, sodass ein Guss entsteht. Eine Ecke des Gebäcks oder die Hälfte - ganz wie Ihr wollt - in den Guss tunken und auf Backpapier trocknen lassen.


So, jetzt verschwinde ich in die Küche, um die letzte Köstlichkeit für heute zu fotografieren. Das ist die, für dich ich doch glatt die Küchenmaschine angeworfen habe. ;-)

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

Feine Nussplätzchen und Friesenkekse

So, der Endspurt läuft - bald habe ich meine Liste abgearbeitet. Vielmehr sie IST schon abgearbeitet. Und das in diesem Jahr ganz ohne elektrische Geräte (bis auf eine kleine Ausnahme). Das macht schlanke Oberarme. ;-)

Die letzten Leckerlis warten in der Küche zur Zeit nur darauf, dass sie getrocknet sind und ich sie fotografieren kann. ;-)

Angefangen habe ich heute in der Früh mit Friesenkeksen, die feinen Nussplätzchen hatte ich schon vorgestern fertig. Also immer schön der Reihe nach und die Nussplätzchen zuerst. Die mache ich eigentlich jedes Jahr. Sagt das nicht alles???

Ihr braucht dafür:

  • 250 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 Tropfen Bittermandel-Aroma
  • 4 - 5 EL Milch
  • 150 Butter
  • 200 gemahlene Hasennüsse
  • ca. 70 g ganze Haselnüsse zum Garnieren
  • Kondensmilch zum Bestreichen

Aus den Zutaten einen glatten Teig kneten. Den Teig zu Rollen von ca. 4 cm Durchmesser formen und die Rollen für einige Zeit kalt stellen. Dann kann man sie viel besser weiter verarbeiten. Ich habe, da ich so ungeduldig bin, die Rollen für eine Stunde in den Tiefkühler gepackt. Geht prima.

Danach aus den Rollen ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Dabei die Rolle immer wieder drehen, damit die Scheiben schön rund bleiben. Die Scheiben auf Backbleche mit Backpapier geben, mit Kondensmilch bepinseln und mit den ganzen (oder halbierten) Nüssen verzieren.

Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 10 Minuten backen.


Jetzt zur rechen Seite meines Uralt-Sterntellers, den ich vor mindestens 20 Jahren mal in einem Billigladen für 5 Mark gekauft habe: die Friesenkekse.

Ihr braucht:
  • 250 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Fläschen Rum-Aroma
  • 2 EL Wasser
  • 100 Butter
  • Farinzucker zum Wälzen der Kekse

Aus den Zutaten erneut wie bei den Nussplätzchen einen Knetteig machen und diesen dann zu Rollen von ca. 3 cm Durchmesser formen. Die Rollen in Farinzucker wälzen, in Folie einwickeln und kalt stellen (oder wie ich ab in den Tiefkühler).

Nach einem Stündchen die Rollen in 5 mm dicke Scheiben schneiden und die Oberseite nochmals in Farinzucker drücken. Auf Backbleche mit Backpapier geben und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten backen.

Die sind super lecker - ich freue mich schon am Abend auf einen Tee mit den Friesenkeksen. Mehr zu meiner heutigen Backaktion in nächsten Post (damit es hier nicht zu lang wird).


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

4. Dezember 2012

Zum Geburtstag einen Big Ben

Ach, was war ich heute doch fleißig. ;-)

Da ich gerade mit meiner Torte für morgen fertig geworden bin, möchte ich Euch diese auch nicht vorenthalten.

Gewünscht war ein Big Ben auf der Torte und die Farben rot-weiß. Ach was habe ich mich gefreut, endlich meinen Lebensmitteldrucker für eine Torte ausprobieren zu können. Und mein neues Bildbearbeitungsprogramm PhotoScape gleich mit! ;-)

Unter dem Fondantüberzug versteckt sich ein Nusskuchen mit einer Zartbitterganache.

Für den Nusskuchen braucht Ihr:

  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 200 ml Öl
  • 200 ml Milch
  • 300 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 200 g gemahlene Haselnüsse

Die Eier mit dem Zucker sehr schaumig rühren. Dann Milch und Öl kurz unterrühren, ehe man das mit dem Backpulver vermischte Mehl kurz unterrührt. Zum Schluss die Haselnüsse unterrühren.

Ich habe heute eine 24 cm-Springform genommen. Darin den Kuchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 55 Minuten backen.

Und hier das Endergebnis:


Jetzt bleibt der Ofen aber wirklich für den Rest des Tages kalt!

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

Wespennester und Kokos-Makronen

Ups, ging doch schneller als erwartet. Also hier die Nummern 3 und 4 für heute:


Okay, die Wespennester sind etwas zerlaufen. Aber die schmecken trotzdem sehr lecker - ich knabbere gerade an einem. :)

Ihr braucht dafür:

  • 125 g fein geriebene Vollmilchschokolade
  • 3 Eiweiß Gr. M
  • 250 g feiner Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 250 gehackte Mandeln ohne Haut

Das Eiweiß sehr steif schlagen. Erst dann Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und kurz auf höchster Stufe unterrühren. Schokolade und Mandeln mischen und mit einem Teigschaber kurz unterrühren.

Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf Backbleche setzen und bei 140 Grad Ober-/Unterhitze 30 Minuten backen. Normalerweise sollten die Wespennester dann eine "Häufchen-Form" haben. ;-)

Die Kokosmakronen habe ich Euch hier schon einmal vorgestellt: KLICK.


Jetzt werde ich mich ganz meiner Nuss-Torte für morgen widmen - Ihr dürft gespannt sein! Und kochen sollte ich auch noch ein bisschen. :-)

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

Schokoberge und Orangenbällchen

"In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei. Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengrooooße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei. In der Weihnachtsbäckerei"

So genug gesungen. Wie gestern angekündigt, bin ich in die Weihnachtsbäckerei eingestiegen. Heute gibt es vier verschiedene Dinge - aber eins ist noch im Ofen und eins noch nicht fertig. Fangen wir also mit zwei Köstlichkeiten aus einem Buch an.

Gefunden habe ich die Rezepte in "1 Teig - 50 Kekse".

Für die Schokoberge braucht Ihr:

  • 200 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 40 g Kakaopulver
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Ei Gr. M
  • 40 g Nuss-Nougat-Creme
  • 100 g kalte Butter
  • 100 g weiße Kuvertüre.

Aus den Zutaten - außer der Kuvertüre - einen Teig formen. Mit den Händen walnussgroße Berge auf zwei Backbleche setzen. Ich hab 23 raus bekommen.

Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 14 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen die Spitzen mit weißer Kuvertüre verzieren.


Die Orangenbällchen sind einfach göttlich - die mache ich sicher auch mal außerhalb der Weihnachtszeit.

Ihr braucht:
  • 200 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Ei Gr. M
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange
  • 4 EL Zucker

Das Mark der Vanilleschote auskratzen und die Schale der Orange fein abreiben.

Aus Mehl, Zucker, Salz, Ei, Butter, Vanillemark und Orangenschale einen Teig zusammenkneten.

Walnussgroße Bällchen formen und im Zucker wälzen. Auf zwei Backbleche mit Backpapier geben und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 10 Minuten backen. Die Bällchen sollen nur gaaaaanz leicht bis gar nicht braun werden.


So, jetzt verschwinde ich wieder in die Küche zur 2. Runde. Und ein Nusskuchen muss auch noch gemacht werden..

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

3. Dezember 2012

Weihnachtliche Cantucci mit Cranberries und Mandeln

Ach herrjeh - es ist schon der 1. Advent vorbei und außer Spritzgebäck sind meine vielen Dosen alle noch leer!!! Das geht gar nicht. Also habe ich mir ganz ganz fest vorgenommen, jetzt richtig in die Weihnachtsplätzchen-Bäckerei einzusteigen. Obwohl noch etliche Geburtstage im Dezember vor mir liegen... Auf meine 20 Sorten wie im vergangenen Jahr werde ich wohl nicht kommen in 2012. :(

Aber aller Anfang ist schwer - also habe ich heute mit den Zutaten, die ich daheim hatte, schon mein erstes Rezept "abgearbeitet", und zwar Weihnachtliche Cantucci mit Cranberries und Mandeln aus der "Baking Heaven".



Ihr braucht für ca. 24 Stück:

  • 250 g Mehl
  • 200 g feinster Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eier (Gr. L)
  • 100 g ganze Mandeln
  • 75 g Cranberries
  • 1 Ei verquirlt zum Glasieren

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Das Mehl zusammen mit Zucker und Backpulver mischen. Die Eier dazu geben und zu einem Teig verarbeiten (ist eine klebrige Angelegenheit). Dann die Mandeln und Cranberries unterkneten.

Den Teig zu Rollen von ca. 4 cm Breite und 1 - 2 cm Höhe formen. Ich hab zwar die Höhe genommen, aber eine breitere Rolle gemacht, da ich schön lange Stangen haben wollte.

Die Rolle(n) auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit dem verquirlten Ei bepinseln. 

Anschließend im Ofen ca. 15 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 150 Grad reduzieren und weitere 15 Minuten backen.

Noch warm in diagonale Streifen schneiden und komplett auskühlen lassen.

Die sind echt schnell gemacht und mit einem Käffchen sehr sehr lecker.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

1. Dezember 2012

Spritzgebäck nach einem Rezept meiner Oma

Ein 1. Advent ohne selbstgebackene Plätzen??? Das geht ja gar nicht! Und zudem brauchte ich dringend etwas, woran ich mich abreagieren konnte. :-)

Also ab in die Küche und Spritzgebäck-Teig machen. Zum Abreagieren habe ich auf Mixer & Co. verzichtet und schön von Anfang an mit den Händen gearbeitet. Hat meine Oma, von der das Rezept und auch noch der Fleischwolf stammen, immer gemacht.

Ihr braucht:

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 2 Vanillezucker
  • 3 Eigelb
  • 1 Fläschchen Vanille-Aroma
  • 500 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Milch

Aus den Zutaten einen Teig kneten und dann ab durch den Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz. Da war dann die Hilfe vom Sohnemann gefragt - geht einfach schneller und leichter.

Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für 10 Minuten leicht goldgelb backen.


Zwei Dosen sind jetzt schon mal voll und aus dem Rest, den der Fleischwolf nicht verarbeiten konnte, hab ich noch schnell 10 Tassenkekse gemacht. Man muss ja keinen Teig verschwenden. :-)


Der 1. Advent kann also kommen. 


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

29. November 2012

Lebkuchen-Muffins


Heute ist meine Freundin den letzten Tag hier bei mir zu Besuch - also ran an den Backofen für eine gemütliche Kaffeestunde heute Nachmittag.

Okay, das Wetter lässt zu wünschen übrig. Da müssen die Zutaten reichen, die ich hier hab. ;-) Und für mich muss es schööööön vorweihnachtlich sein. Gut, mein Bücherregal ist reich bestückt mit Backbüchern jeder Art! Im Buch "Weihnachtsbacken von A - Z" meines Hausarztes Dr. Oetker sprach mich das Rezept für Lebkuchen-Muffins ganz besonders an.


Ihr braucht:

  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 g weiche Butter oder Margarine
  • 2,5 EL flüssiger Honig
  • 75 g gesiebter Puderzucker
  • 3 Eier Gr. M
  • 150 g Weizenmehl (hab ich durch Dinkelmehl ersetzt - ich backe fast nur mit Dinkelmehl)
  • 1/2 Pck. Lebkuchengewürz
  • 1,5 gestr. TL Backpulver


Zum Vorbereiten die Kuvertüre hacken, im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen.

Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Butter geschmeidig rühren. Dann langsam Honig und Puderzucker unterrühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Die Eier einzeln jedes für sich unterrühren. Das Mehl mit Lebkuchengewürz und Backpulver mischen und in 2 Portionen mit der geschmolzenen Kuvertüre unterrühren.

Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen.

In der Zeit habe ich aus weißem Fondant Schneeflocken ausgestochen und mit essbarem irrisierendem Glitter bepudert. Wieso sieht man eigentlich auf Fotos den Glitter nie so richtig gut, wenn man es nicht weiß? Egal ob ich mit oder ohne Blitz knipse. :(

Wenn die Muffins gebacken sind, kurz abkühlen lassen und die Schneeflocken auf die noch warmen Muffins geben. So spart man sich Kleber etc., da der Zucker von unten erwärmt wird und als Kleber dient.




Dazu dann einen lecken Weihnachts-Cappuccino aus meiner "Weihnachtsschickerei"-Kollektion... So kann man dieses ungemütliche Wetter aushalten!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

27. November 2012

In der Weihnachtsschickerei - Post aus meiner Küche


Yippieh, ich habe es endlich auch geschafft, bei "Post aus meiner Küche" mit von der Partie zu sein. Das Motto ist diesmal


"In der Weihnachtsschickerei"

Bei mir sind sechs verschiedene Kleinigkeiten im Päckchen, das diesmal gleich doppelt auf Reisen geht: einmal zu meiner Tauschpartnerin und einmal zu einer ganz lieben Freundin - Klick hier. Daher wird der Post wohl etwas länger ausfallen. :)

Ich habe versucht, mir mit dem Verpacken besonders viel Mühe zu geben. Hoffentlich bleibt alles heil beim Versand!!!

Zuerst mal ein Gesamtbild von meinem Paketinhalt für Euch, ehe wir ins Detail gehen.


Als erste Kleinigkeit habe ich mir ein Rezept für Gewürzzucker vorgenommen und ihn in Reagenzgläser gefüllt zum Verschicken.




Dafür braucht Ihr:
  • 250 g feiner Zucker
  • 2 EL reines Kakaopulver (kein Kaba o.ä.)
  • 1 TL Kardamom
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/4 TL Muskat
  • 1/2 TL geriebene Nelke
  • 1/4 TL gemahlenes Piment
  • 1 1/2 Vanilleschoten
  • 4 EL Vanillezucker

Alle Zutaten gut vermischen und in Mixer oder wie ich in einer Kaffeemühle fein mahlen.


Als nächstes kommt eine weihnachtliche Kirschmarmelade ins Päckchen.



Dafür braucht Ihr:
  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 3 Tütchen Glühweingewürz
  • 4 cl Amaretto
  • 300 g Gelierzucker 2 : 1

Die Sauerkirschen mit dem Gewürz und dem Amaretto in einem großen Topf pürieren. Den Gelierzucker hinzugeben und unter Rühren 3 - 4 Minuten sprudelnd kommen lassen.

Die Marmelade in heiß ausgespülte Gläser füllen und sofort verschließen. Mit einem kleinen Stoffläppchen und einem Anhänger schaut das schon richtig festlich aus.


Die Nummer 3 bildet bei mir ein Weihnachts-Cappuccino.


  • 300 g Milchpulver (Kaffeeweißer)
  • 350 g Puderzucker
  • 70 g Kakaopulver
  • 70 g lösliches Kaffepulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz

Diese Zutaten mischen und mehrfach durch ein feines Sieb streichen. Ich hab das Pulver doppelt gesiebt und dann noch durch die Kaffeemühle gejagt. :-) Und wieder kam beim Verpacken ein Geschenkanhänger zum Einsatz und diesmal ein Glas vom "Schweden". 

Zum Genießen einfach 3 TL in eine Tasse geben, mit heißem Wasser auffüllen und genießen.


Und die Nummer 4: Schokolade mit Zimt und gehackten Mandeln



Dafür habe ich es mir leicht gemacht und Kuvertüre geschmolzen, Zimt nach Geschmack und gehackte Mandeln unterrühren, in Silikonförmchen füllen und fest werden lassen. Wenn sie fest sind, aus der Form lösen und in ein hübsches Glas füllen.


Nummer 5 sind die wohl einfachsten Kokosmakronen ganz ohne Eiweiß! Und lecker sind die auch noch!!!!


Ihr braucht:
  • 3/4 Dose Milchmädchen
  • 200 g Kokosraspel
  • wenn Ihr wollt Backoblaten

Die 3/4-Dose Milchmädchen (in meinem Fall der Rest von der Torte für meine Freundin - Klick hier) mit einem Beutel Kokosflocken vermischen.

Mit feuchten Händen kleine Kugeln formen und auf kleine runde Backoblaten setzen.

Bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen, bis sie gaaaaaanz leicht anfangen zu bräunen.

Diese kleinen Scheißerchen wurden natürlich auch noch verpackt, diesmal in hübsche Engelstütchen. Was die 1-Euro-Läden doch alles so hergeben. :-)


Last but not least Nr. 6: Honigkuchen-Plätzchen



Dafür braucht Ihr:
  • 350 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kakao
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Honig
  • 100 g brauner Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Ei Gr. M

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Mehl mit Backpulver Gewürzen und Kakao vermischen. Butter, Honig und Zucker in einem Topf schmelzen, bis der Zucker gelöst ist. Etwas abkühlen lassen und zu den trockenen Zutaten geben. Das Ei unterkneten.

Den Teig ca. 5 mm dick ausrollen und mit beliebigen Förmchen ausstechen. Ich habe mich für Elche und Honigkuchenmänner entschieden.

Im Ofen ca. 10 Minuten backen und ganz abkühlen lassen.

Zum Verzieren habe ich ein Eiweiß mit 250 g gesiebten Puderzucker verrührt und ein paar Spritzer Zitronensaft zugegeben. Mit einer kleinen Lochtülle Verzierungen aufspritzen. Die Elche bekamen noch kleine blaue Zuckerkugeln als Pupillen und für die Nasen habe ich etwas rote Lebensmittelfarbe zum Icing gegeben. Das Geweih habe ich in geschmolzene Kuchenglasur getunkt.

♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Vielleicht interessiert Euch auch, was ich bekommen habe??? :-) In dem Päckchen meiner Tauschpartnerin Lena war eine Panettone di natale, Zwiebel-Orangen-Paprika-Chutney und Kokos-Cranberry-Pralinen. Und alles sooo liebevoll verpackt. Ups, ja eine Karte war auch dabei. DANKE!!!




In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.